Build 9.11.3.20501 (Veröffentlicht am 11.08.2026):
- Neu Windows-Remote-Scan jetzt auch über WinRM für gehärtete Umgebungen, in denen DCOM/RPC (Port 135 und dynamischer Bereich) oder SMB (Port 445) gesperrt sind oder NTLM verboten ist.
- Neuer Schalter
//UseWinRMmit vier Stufen: Automatik (Standard, unverändert DCOM), WinRM bevorzugt mit DCOM-Fallback, strikt WinRM ohne jeden DCOM-, RPC- oder SMB-Versuch, sowie strikt DCOM. - WMI- und Registry-Abfragen laufen im WinRM-Modus über die MI-Schnittstelle, der Remote-Scan ohne SMB-Freigabe direkt über die WinRM-Shell. Die LOGINfo.exe wird dazu in einem geschützten Verzeichnis des Zielgeräts abgelegt und nur bei einer neuen Version erneut übertragen.
- HTTPS wird unterstützt:
//WinRmUseHttps 1verbindet über Port 5986,//WinRmPorterlaubt abweichende Ports,//WinRmSkipCertCheckdeaktiviert die Zertifikatsprüfung bei Bedarf. - Voraussetzung ist ein aktiver WinRM-Listener am Zielgerät (Port 5985 bzw. 5986) – standardmäßig nur bei Windows Servern eingeschaltet. Alle Details im neuen Handbuch-Kapitel Remote-Scan mit WinRM
- Für bestehende Installationen ändert sich nichts: ohne die neuen Schalter bleibt es beim bisherigen DCOM-Verfahren.
- Neuer Schalter
- Breaking Change
LastInventory.Method:Für Windows-Geräte werden neue Werte gemeldet, statt z.B. “RPC (Kerberos)” jetzt “DCOM (Kerberos)”. Eigene Abfragen und Filter, die auf die bisherigen Werte prüfen, müssen angepasst werden. Details im neuen Handbuch-Kapitel Erfassungsmethode eines Assets. - Neu Linux / macOS Erfassung: Deutliche Erweiterung des Umfangs der ermittelten Werte:
- Neue Entitäten (analog zur Windows-Erfassung): Dienste (
ServiceInfo),Bios,Mainboard, Geplante Aufgaben (ScheduledTask),Bootlog, Benutzer-Anmeldungen (UserLogon), Benutzer-Sitzungen (UserSession), Netzwerkverbindungen (NetworkConnection),Firewall, Partitionsverschlüsselung (PartitionEncryption), Akkus (BatteryInfo),TrustedPlatformModule. - Zusätzliche Werte: Laufwerke (
DriveInfo) (SMART-Daten), Betriebssystem (OperatingSystem) (UpdatesPending,RebootPending,InstallDate,Architecture,Language,…),DeviceInfo(AssetTag,LocalTime,MemorySlots,MaxMemorySize),SoftwarePackage(Snap + Flatpak; neue Quellen apk (Alpine) und pacman (Arch) inkl. Distro-Erkennung). - Angleichen des Funktionsumfangs des Offline Agenten an den Remote Scan (bisher hatten Lokale Benutzerkonten, Lokale Sicherheitsgruppen, Freigaben und Routing Tabellen gefehlt).
LastInventory.Method: Unterschiedliche Werte für die Art der Erfassung: “Local”, “OfflineAgent”, “SSH (Key)”, “SSH (Password)”.- Verschlüsselung der inv-Dateien auch beim Offline Agenten.
- Konnte eine inv-Datei nicht übertragen werden, hebt der Offline-Agent sie unter
/var/spool/loginfoxauf und überträgt sie beim nächsten Lauf mit. - Diverse Bugfixes.
- Neue Entitäten (analog zur Windows-Erfassung): Dienste (
- LIA (AI Assistant):
- Jetzt offiziell verfügbar und nicht mehr im Beta-Modus.
- Verbesserungen bei Abfragen, die Nutzernamen betreffen und bei der Verwendung bestimmter Vergleichsoperatoren.
- Web Viewer: Erhebliche Performance-Verbesserungen, wenn an vielen Assets Bilder hinterlegt sind.
- On-Prem Exchange Server: Editionserkennung funktioniert auch beim Remote Scan wieder zuverlässig.
- Gleichzeitiges Editieren von Eigenen Eigenschaften mehrerer Geräte führt nicht mehr zum Leeren der Eigenschaft “CustomType”.
- Auslesen von
AppPackages: Erhöhung der Zuverlässigkeit. - Lizenzmanagement:
- Verbesserungen bei der Berechnung der möglichen Einsparpotenziale.
- Erhöhung der Zuverlässigkeit bei der Verwendung von “Zusätzlichen Verbraucherquellen”.
- Abfrage-Editor: Filterbedingungen, die auf das “$”-Zeichen enden sind wieder zulässig.

