Mit dem Mandanten-Verwaltungs-Modul können über eine Benutzeroberfläche beliebig viele Mandanten verwaltet werden und pro Mandant eigene Erfassungsmethoden, Abfragen, Tasks etc. angelegt werden. Damit richtet sich das Modul insbesondere an Service-Provider, die mehrere Endkunden betreuen; kann aber auch für größere Unternehmen interessant sein, die z.B. Domains getrennt verwalten möchten.

Überblick

Das Mandanten-Verwaltungs-Modul ist ein kostenpflichtiges Add-on zu LOGINventory, mit dem mehrere Mandanten angelegt und in getrennten Datenbanken verwaltet werden können. Für Competence-Partner ist das Modul kostenlos verfügbar. Für jeden Mandanten ist trotzdem eine gültige LOGINventory-Lizenz nötig. Das Modul lässt sich auch mit der Small-Business-Service-Provider-Lizenz kombinieren, sodass beliebig viele Endkunden bis zu einer maximalen Größe von 50 Assets pro Endkunde verwaltet werden können.

Über das Mandanten-Verwaltungs-Modul können mehrere Mandanten angelegt werden. Pro Mandant

  • wird eine eigene Datenbank angelegt.
  • können eigene Erfassungsmethoden und Scan-Definitionen verwendet werden.
  • müssen eigene Lizenzen in die Datenbank eingespielt werden.
  • können eigene Aufgaben und Benachrichtigungen definiert werden.

Sie können das Mandanten-Modul natürlich auch testen, wählen Sie dazu beim Beantragen der Testlizenz die entsprechende Checkbox aus.

Datenerfassung

Grundsätzlich lassen sich pro Mandant alle vorhandenen Erfassungsmethoden verwenden. Im Folgenden werden typische Einsatzszenarien vorgestellt, aber selbstverständlich sind auch weitere Kombinationen denkbar.

Erfassung über eine VPN-Verbindung

Besteht eine VPN-Verbindung vom LOGINventory Rechner zum Netzwerk eines Mandanten, kann über diese Verbindung agentenlos gescannt werden. Dazu wird das Management Center im Kontext des jeweiligen Mandanten gestartet. Unter Erfassung lassen sich die jeweils passenden Definitionen und Benutzerkonten und natürlich auch ein Zeitplan zur Erfassung hinterlegen.

Erfassung mit einem Laptop beim Mandanten

Falls keine dauerhafte Verbindung zum Mandanten-Netzwerk besteht und dort auch nichts installiert werden soll, können die Geräte mit Hilfe eines Laptops erfasst werden, falls dieser bei Besuchen Zugriff aufs Netzwerk hat. Dazu muss unterschieden werden, ob sich die Datenbank, in die die Kunden-Daten eingetragen werden sollen, auf dem Laptop befindet, oder ob die Daten nur beim Kunden gesammelt werden sollen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt in eine Datenbank im Netzwerk des Service-Providers einzutragen. Beide Szenarien werden unterstützt.

Erfassung ohne direkten regelmäßigen Zugriff auf das Mandanten-Netzwerk

Wenn ohne direkten regelmäßigen Zugriff auf das Mandanten-Netzwerk Daten gesammelt werden sollen, muss beim Mandanten Software installiert oder verteilt werden. Der Offline-Agent lässt sich so konfigurieren, dass auch ohne bestehende LAN-Verbindung die Daten über das Internet zur Datenbank beim Service-Provider übertragen werden.

Alternativ kann auf einem Windows-Rechner beim Mandanten das Erfassungs-Modul installiert werden. Mit der Stand-Alone-Version des Erfassungs-Moduls werden sämtliche Rechner im Netzwerk des Mandanten regelmäßig gescannt. Es muss dann nur noch ein Weg gefunden werden, die entstehenden .inv-Dateien zur vollständigen Installation beim Service-Provider zu übertragen. Dies kann z.B. per Offline-Agent, mit einer Scheduled Task oder manuell mit Hilfe eines USB-Sticks geschehen.

Auswertung

Über das Mandanten-Management-Modul lässt sich LOGINventory gleichzeitig im Kontext verschiedener Mandanten ausführen, z.B. um die Daten zu vergleichen. Für jeden Mandant können eigene Aufgaben und Benachrichtigungen definiert werden, so kann z.B. die aktuelle IT-Dokumentation vollautomatisch monatlich an eine Kunden-E-Mail-Adresse versandt werden.