Build 9.11.4.21574 (Veröffentlicht am 13.10.2026):
- vSphere: Laufende VMs, auf denen keine VMware Tools laufen, werden jetzt als „Running“ erfasst statt als „Stopped“. Der Status kommt aus dem Power-Status der VM, nicht mehr aus dem Zustand, den die VMware Tools melden.
- LIA (AI Assistant): Die Suche in Handbuch und Datenmodell funktioniert jetzt auch, wenn das Management Center über einen UNC-Pfad gestartet wird, z.B. die portable Version direkt von einer Netzwerkfreigabe.
- Lizenzmanagement: Solange noch keine Produkte angelegt sind, zeigt der Knoten die Informationsseite statt einer leeren Datenansicht.
Build 9.11.4.21251 (Veröffentlicht am 05.10.2026):
- Neu Freigaben analysieren: In den Einstellungen unter Benutzerrollen gibt es eine neue Übersicht aller Rollen, die auf Knoten vergeben sind.
- Sie zeigt, welche Benutzer und Gruppen auf welchen Knoten welche Rolle haben. Umgekehrt sieht man, welche Konten auf einem Knoten eingetragen sind.
- Alle hinterlegten Konten werden im Active Directory geprüft. Deaktivierte, abgelaufene, gelöschte oder nicht auflösbare Konten werden farbig markiert. Gruppen lassen sich in ihre Mitglieder auflösen.
- Freigaben lassen sich für mehrere Knoten gleichzeitig bearbeiten: Konten aus allen Knoten entfernen, durch ein anderes Konto ersetzen oder die Rolle markierter Zuweisungen ändern.
- Die Übersicht lässt sich als CSV-Datei exportieren.
- Breaking Change Vererbung von Rollen bei Freigaben auf Knoten:
- Auf einem Knoten gilt jetzt die Rolle der nächstgelegenen Freigabe. Gesucht wird vom Knoten aus nach oben. Die erste Freigabe mit einer ausdrücklich gesetzten Rolle für den Benutzer oder eine seiner Gruppen bestimmt die Rolle.
- Bisher galt die höchste Rolle, die der Benutzer auf dem Knoten oder einem darüberliegenden Knoten hatte. Eine Freigabe auf einem Unterknoten konnte die Rolle damit nur erweitern.
- Jetzt kann eine Freigabe auf einem Unterknoten die geerbte Rolle auch einschränken. Ist auf einem Unterknoten eine niedrigere Rolle eingetragen als weiter oben, gilt dort ab dieser Version die niedrigere Rolle.
- Ist ein Benutzer auf demselben Knoten über mehrere Gruppen eingetragen, gilt die höchste dieser Rollen. Globale Administratoren werden durch Freigaben nie eingeschränkt.
- Die Auswertung ist jetzt auch dann zuverlässig, wenn auf übergeordneten Knoten deaktivierte oder nicht mehr auflösbare Konten eingetragen sind.
- Bitte prüfen Sie nach dem Update Ihre Freigaben, am einfachsten mit der neuen Funktion Freigaben analysieren. Details im Handbuch-Kapitel Berechtigungskonzept.
- Fehlgeschlagene Anmeldeversuche und Benutzerliste:
- Fehlgeschlagene Anmeldeversuche mit einem Kontonamen, den es nicht gibt, werden nicht mehr als Benutzeranmeldung (
UserLogon) übernommen. Das betrifft z.B. Tippfehler oder ein versehentlich ins Benutzerfeld eingegebenes Passwort (Ereignis 4625 mit SubStatus0xC0000064). Solche Namen landen damit auch nicht mehr in der Benutzerliste. Diese Versuche werden stattdessen je Gerät in den Ereignissen (Events) unter der Event-ID 4625 gezählt. - Datenpflege „Verwaiste Benutzerdaten“: User, die nur durch fehlgeschlagene Anmeldeversuche bekannt sind, werden zusammen mit diesen Anmeldeversuchen entfernt. So lassen sich auch solche Einträge aus früheren Erfassungen bereinigen. Lokale Konten, die beim Scan eines Geräts gefunden wurden, bleiben erhalten.
- Neuer Schalter
//UserLogonEntries: Er legt fest, wie viele der neuesten Benutzeranmeldungen je Erfassung aus dem Event Log gelesen werden (Standard: 250). - Web Viewer: Mehrere Auswahllisten bieten nur noch relevante Personen an. Das gilt für Ausgabe / Rücknahme, die Benutzersuche, den Asset-Editor und die Owner-Eigenschaft. Angeboten werden Benutzerkonten (Active Directory, Entra ID oder manuell angelegt), Owner nicht archivierter Geräte und Personen aus Lifecycle-Einträgen. Lokale Konten und Dienstkonten erscheinen dort nicht mehr (z.B. beim Übergabe-Prozess von Geräten).
- Fehlgeschlagene Anmeldeversuche mit einem Kontonamen, den es nicht gibt, werden nicht mehr als Benutzeranmeldung (
- Exchange Server:
- Die Erfassung großer on-prem Umgebungen ist deutlich schneller und zuverlässiger.
- Erfassungen mit
/Debugoder/Testenden nicht mehr vereinzelt mit Exit Code 20499, obwohl die Erfassung erfolgreich war.
- Linux / macOS Erfassung:
- Neu VM-Gäste auf KVM/libvirt-Hosts: Die Erfassung virtueller Maschinen funktioniert jetzt nicht mehr nur auf Proxmox, sondern auf allen KVM-Hosts mit
virsh(z.B. Ubuntu mit libvirt). Erfasst werden u.a.:- Name, UUID und Status
- CPU-Topologie und RAM
- MAC- und IP-Adresse
- Anzahl der Snapshots
- das Betriebssystem des Gasts (über den qemu Guest Agent)
- Offline Agent: Die inv-Dateien werden per Cron (Linux) bzw. launchd (macOS) wieder über die Standard-Authentifizierung (Basic) hochgeladen, wie im Handbuch beschrieben. Damit tritt kein Fehler 401 mehr auf, wenn der IIS zusätzlich Negotiate anbietet. Voraussetzung für den Upload ist eine im IIS aktivierte Standard-Authentifizierung.
- Benutzernamen in den Benutzeranmeldungen (
UserLogon) und der Gerätenutzung (DeviceUsage) werden nicht mehr auf 8 Zeichen gekürzt.
- Neu VM-Gäste auf KVM/libvirt-Hosts: Die Erfassung virtueller Maschinen funktioniert jetzt nicht mehr nur auf Proxmox, sondern auf allen KVM-Hosts mit
- SNMP:
- Geräte, die SNMPv2c aktiv ablehnen statt nicht zu antworten (z.B. einzelne USV-Modelle), werden jetzt automatisch über SNMPv1 erfasst.
- Switches: Die Geschwindigkeit von Ports ab 10 Gbit/s und von LAGs wird jetzt korrekt erfasst.
- Switches:
TeamInterfaceIndexbleibt bei Ports ohne Link Aggregation leer statt 0. Damit werden diese Ports nicht mehr als Trunk-Mitglied gewertet. Bestehende Werte werden bei der nächsten Erfassung des Switches aktualisiert.
- LIA (AI Assistant): Die KI-gestützte Erstellung von Abfragen funktioniert jetzt auch, wenn das Management Center in der portablen Version von einer schreibgeschützten Netzwerkfreigabe gestartet wird.
- Portable Version: Benutzer ohne Administratorrechte (z.B. auf Terminal-Servern oder unter Citrix) bekommen beim Start keine UAC-Anmeldeaufforderung mehr. Die ngen-Optimierung wird nur noch versucht, wenn der Benutzer lokale Administratorrechte hat.