FAQ: Kurze Antworten zu Lizenz, Erfassung und Datenbank.
31 Antworten in sechs Themen. Produkt, Lizenzen, Installation, Test, Compliance, Support. Wenn Ihre Frage hier nicht steht, schreiben Sie uns direkt.
Was ist LOGINventory, was nicht?
Was ist LOGINventory?
Software für IT-Inventarisierung, Lizenzmanagement und IT-Dokumentation. Erfasst Hardware, Software und Konfigurationen im Netzwerk. Ohne Software-Installation auf den Zielgeräten. Hersteller: Schmidt’s LOGIN GmbH aus München, Produkt seit 2002 am Markt. Über 13.000 Anwender nutzen LOGINventory aktuell.
Was bedeutet „agentenlose Erfassung“?
LOGINventory scannt Geräte direkt aus dem Netzwerk via WMI/RPC, SNMP oder SSH. Ohne vorab eine Software auf den Zielgeräten installieren zu müssen. Das Scan-Konto benötigt lediglich lokale Admin-Rechte auf den Windows-Zielsystemen.
Für Geräte außerhalb des LANs (z. B. Heimarbeitsplätze) steht der Offline Agent für Windows, Linux und macOS bereit. Die Software-Nutzungsmessung läuft über den optionalen LOGINuse-Agent. „Agentenlos“ gilt also für die Kern-Inventarisierung im LAN. Nicht absolut für jedes Szenario.
Welche Geräte und Betriebssysteme werden erfasst?
- Windows: XP SP3 bis Server 2025 (alle Editionen außer Home)
- Linux/Unix: SSH + Perl 5.8 oder neuer
- macOS: ab 10.15 Catalina
- Netzwerkgeräte: SNMP v1/v2c/v3
- Virtualisierung: VMware ESXi/vCenter ab v5, XenServer ab 4
- Exchange: 2010–2025 SE, Active Directory, mobile Geräte via Exchange ActiveSync
- Cloud: Azure VMs, AWS VMs, Microsoft 365 Subscriptions
Nicht netzwerkfähige Peripherie (Monitore, Headsets etc.) lässt sich manuell anlegen. Nicht erfassbar via Netzwerk: Windows-Home-Editionen, nicht-manageable Switches und vergleichbare Consumer-Geräte.
Wie viele Werte werden pro Asset ausgelesen?
Standardmäßig bis zu 1.117 Einzelwerte pro Windows-Gerät. Die .inv-Datei eines typischen PCs umfasst rund 40 KB.
Ist LOGINventory eine Cloud-Lösung?
Nein. LOGINventory läuft vollständig auf Ihrer eigenen Infrastruktur (On-Premises). Inventardaten verbleiben in Ihrer lokalen SQL-Datenbank; es findet keine Übertragung an LOGIN statt. Einzige Ausnahme: der KI-Assistent LIA nutzt Azure OpenAI. Der Dienst ist optional und jederzeit deaktivierbar.
Wie unterscheidet sich LOGINventory von anderen Inventarisierungswerkzeugen?
Drei sachliche Unterschiede: kein Cloud-Zwang (Daten bleiben auf Ihrer Infrastruktur), Pro-Asset-Preismodell mit Staffelrabatten statt Pauschalgebühr, und eine dauerhaft kostenlose Version für bis zu 20 Geräte ohne Zeitlimit.
Was kostet was?
Was ist der Unterschied zwischen Inventory Edition und SAM Edition?
Die Inventory Edition deckt IT-Inventarisierung und IT-Dokumentation ab. Die SAM Edition enthält alles aus der Inventory Edition und ergänzt Lizenzmanagement: Soll/Ist-Abgleich, Compliance-Reports und Software-Nutzungsmessung. Ein Upgrade von Inventory auf SAM ist über eine separate Zuzahlungs-SKU möglich.
Was kostet LOGINventory?
LOGINventory wird pro Asset in Staffelpreisen berechnet. Die Subscription (LOGINventory360) startet ab 3,70 € pro Asset/Jahr für die Inventory Edition und ab 4,70 € pro Asset/Jahr für die SAM Edition, je nach Asset-Zahl.
Details und einen interaktiven Preisrechner finden Sie auf /preise/.
Gibt es Mehrjahresverträge oder Sonderkonditionen?
Konditionen für längere Laufzeiten oder größere Asset-Zahlen ab 10.000 klären Sie direkt mit dem Vertrieb: support@loginventory.de.
Wie funktioniert die Service-Provider-Lizenz?
Die SP-Lizenz richtet sich an Systemhäuser und IT-Dienstleister, die mehrere Endkunden betreuen. Sie wird als Subscription in 3- oder 12-monatiger Laufzeit angeboten und ist in den Editionen Inventory und SAM verfügbar, Periphery kommt als Add-on dazu. Jeder Endkunden-Mandant benötigt eine eigene LOGINventory-Lizenz.
Weitere Details: Lösungen für MSPs.
Wird das Mandanten-Modul separat lizenziert?
Ja. Das Mandanten-Modul (Multi-Tenant) ist ein kostenpflichtiges Add-on (SKU LI-MT). Competence Partner erhalten es ohne Aufpreis. Jeder Mandant benötigt eine eigene LOGINventory-Lizenz.
Was muss bei Ihnen laufen?
Welche Systemvoraussetzungen gelten für den LOGINventory-Server?
Betriebssystem: Windows 10/11 (x64) oder Windows Server 2016, 2019, 2022, 2025.
Hardware (empfohlen): 4+ logische Prozessoren, 8 GB RAM, SSD. Minimum: 4 Prozessoren, 4 GB RAM, 10 GB freier Speicher.
Software: .NET Framework 4.8, Visual C++ Redistributable 2015–2022 (x64), PowerShell 4.0 oder neuer.
Welche Datenbank wird benötigt?
Das Setup enthält SQL Server 2025 Express. Für Umgebungen bis ca. 1.000 Assets ausreichend (10-GB-Datenbankgrenzen von Express gelten). Minimum ist SQL Server 2012 SP4; für größere Umgebungen und bessere Topologie-Performance wird SQL Server 2016 oder neuer empfohlen.
Der „Ready to Use“-Download mit Express-Datenbank umfasst rund 2,1 GB, der Download ohne Datenbank rund 720 MB.
Wie lange dauert die Installation?
Die Grundinstallation ist in etwa 5 Minuten abgeschlossen.
Muss LOGINventory auf einem dedizierten Server laufen?
Nein. LOGINventory lässt sich auf einem Windows-Client oder -Server installieren. Für den Produktivbetrieb empfehlen wir einen Windows Server, häufig als virtuelle Maschine. Die Datenbank kann lokal oder auf einem separaten SQL-Server betrieben werden.
Welche Ports müssen für Scans freigegeben sein?
| Verwendung | Ports |
|---|---|
| Windows Remote Scan | ICMP, TCP 139, UDP 137/138, TCP 135 + 445, dynamische TCP 49152–65535 |
| SNMP-Geräte | UDP 161 |
| SSH (Linux/macOS) | TCP/UDP 22 |
| VMware vSphere | TCP/UDP 443 |
| Multi-User-Betrieb (LMC) | TCP 1433, UDP 1434 |
Welche Authentifizierung ist für den Scan erforderlich?
Für Windows-Geräte in einer Domäne genügt ein Konto mit lokalen Admin-Rechten auf den Zielgeräten (z. B. Domain-Admin). In Arbeitsgruppen muss UAC-Remote deaktiviert sein und das Passwort des Scan-Kontos darf nicht leer sein. Alternativ erlaubt die Logon-Script-Methode das Scannen ohne Admin-Rechte. Das Scan-Konto benötigt dann nur Schreibzugriff auf das Datenverzeichnis.
Für VMware vCenter reicht ein Konto mit „Nur lesen“-Berechtigung. SSH-Verbindungen akzeptieren Passwort oder Key-Datei im OpenSSH-Format.
Wie probieren Sie es aus?
Was ist der Unterschied zwischen 30-Tage-Testlizenz und Forever-Free?
30-Tage-Testlizenz: Volle Funktionalität für Ihre tatsächliche Netzwerkgröße, 30 Tage lang. Sie füllen ein Formular aus; der Vertrieb meldet sich mit einem Lizenzschlüssel. Während der Testphase ist persönlicher Support inklusive. Diese Variante ist der richtige Einstieg, wenn Sie LOGINventory für eine produktive Umgebung evaluieren.
Forever-Free: Bis zu 20 Geräte, dauerhaft kostenlos, ohne Zeitlimit. Direkt über die Download-Seite, ohne Registrierung und ohne Sales-Kontakt. Geeignet für Pilotumgebungen, Labs oder erste Orientierung.
Wie lange läuft die Testlizenz?
30 Tage mit vollem Funktionsumfang.
Brauche ich eine Kreditkarte?
Nein. Weder für die 30-Tage-Testlizenz noch für Forever-Free ist eine Zahlungsmethode erforderlich.
Welchen Support erhalte ich während der Testphase?
Während der 30-Tage-Testphase ist persönlicher Support kostenlos enthalten. Helpdesk und Oberfläche sind auf Deutsch und Englisch verfügbar.
Was sagt das dem Auditor?
Ist LOGINventory ISO-27001-zertifiziert?
LOGINventory selbst und die Schmidt’s LOGIN GmbH sind nicht nach ISO 27001 zertifiziert. LOGINventory liefert jedoch eine Vorlage mit relevanten ISO-27001-Controls mit, die Sie für Ihre ISMS-Dokumentation nutzen können. Die Vorlage ist manuell auszufüllen und nicht an die Datenbank gebunden.
Mehr dazu unter ISO 27001 & BSI IT-Grundschutz.
Erfüllt LOGINventory die NIS-2-Anforderungen?
LOGINventory unterstützt mehrere Bereiche, die NIS-2-pflichtige Organisationen dokumentieren müssen: lückenlose IT-Asset-Dokumentation, automatisierte Änderungserkennung, Schwachstellenüberwachung sowie Compliance-Reports. Die REST-API ermöglicht die Integration in übergeordnete Systeme.
Was LOGINventory nicht leistet: externe Bedrohungsanalyse, Incident Response Management, Compliance-Beratung sowie SIEM- oder SOC-Funktionen. LOGINventory ist kein Ersatz für ein vollständiges NIS-2-Programm, aber eine nachweisbare Grundlage für den Asset-Management-Teil.
Detail: NIS-2-Umsetzung.
Wo werden meine Inventardaten gespeichert?
Ausschließlich in Ihrer eigenen SQL-Datenbank, auf Ihrer eigenen Infrastruktur. An die Schmidt’s LOGIN GmbH werden keine Inventardaten übermittelt. Einzige Ausnahme: Wenn Sie den KI-Assistenten LIA aktivieren, werden Anfragen über Azure OpenAI verarbeitet. Mit automatischer Anonymisierung. LIA ist vollständig deaktivierbar.
Ist LOGINventory DSGVO-konform?
LOGINventory enthält einen DSGVO-Dokumentationsordner mit vorbereiteten Abfragen zu Berechtigungen, Gruppen und Verschlüsselung. Die Software-Nutzungserfassung (LOGINuse) wird als datenschutzkonforme Lösung bereitgestellt.
Wie funktioniert die Schwachstellenanalyse mit Cyber Insight?
Cyber Insight ist ein eigenständiger Drittdienst (cyber-insight.de) mit separatem Vertrag. Kein Bestandteil von LOGINventory. LOGINventory überträgt Inventardaten via API an Cyber Insight; die Analyse läuft auf Servern in Deutschland; die CVE-Ergebnisse werden in LOGINventory zurückgespielt. Verfügbar ab LOGINventory Version 2025.2.
Praxisbeispiel: 8.500 Geräte wurden nach der Einführung statt in 30 Stunden in 2 Stunden pro Woche analysiert.
Wie geht es nach dem Kauf weiter?
Wie oft erscheinen Updates?
Die aktuelle Version ist LOGINventory 2026.1.1 vom 17. April 2026 (Build 9.11.1 18713). Updates erscheinen mehrfach im Jahr; ein fester Release-Rhythmus ist nicht öffentlich dokumentiert. Alle Updates während einer aktiven Softwarepflege sind kostenlos enthalten.
Wie erreiche ich den Support?
- Helpdesk (priorisiert): loginventory.freshdesk.com/support/home
- E-Mail: support@loginventory.de
- Telefon: +49 89 4488870
- Fernwartung: TeamViewer QuickSupport (~9 MB, keine Installation nötig)
Kontaktformular-Anfragen werden werktags beantwortet. Alle Kanäle und Selbsthilfe-Ressourcen im Überblick: Support-Seite.
Gibt es Schulungen oder begleitende Einführung?
Für einen kompakten Einstieg vereinbaren Sie einen Discovery-Call: 15 Minuten mit einem Techniker.
Für tiefergehende Einführungen gibt es kostenpflichtige Schulungsoptionen: Web-Consulting (4 h und 8 h) sowie Vor-Ort-Workshops. Preise auf Anfrage. Kontaktieren Sie support@loginventory.de.
Zertifizierte Competence Partner bieten ebenfalls Trainings und Zertifizierungen an.
Welche Reaktionszeiten gelten im Support?
Der Helpdesk unter loginventory.freshdesk.com/support/home ist der schnellste Weg. Während einer aktiven Testphase ist persönlicher Support ohne Aufpreis enthalten. Für verbindliche SLA-Zusagen wenden Sie sich bitte direkt an support@loginventory.de.
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