Lansweeper Alternative
Lansweeper findet zuverlässig, was in Ihrem Netz steht. Vieles, was danach kommt, fehlt dort, liegt in der Cloud oder braucht einen größeren Plan. Als Alternative zu Lansweeper bietet LOGINventory Geräteübergabe, Dokumente und Auswertungen in einer Anwendung, die vollständig in Ihrem eigenen Netz läuft.
30 Tage, volle Netzwerkgröße, voller Funktionsumfang.
| Merkmal | LOGINventory | Lansweeper |
|---|---|---|
| Geräteübergabe mit Unterschrift auf dem Handy | ja | nein |
| Voller Funktionsumfang bei Betrieb im eigenen Netz | ja | lokale Variante ohne API, interaktive Dashboards, Diagramme und KI-Chat |
| Abfragen bauen aufeinander auf, die obere filtert alle darunter vor | ja, beliebig tief | gespeicherte Ansichten stehen nebeneinander |
| Support per Telefon | ja, in München, auf Deutsch | Ticketportal, Telefonat nur im Enterprise-Plan bei schweren Störungen |
| Angeschlossene Bildschirme ohne eigene Lizenz | ja | zählen ab dem 5. November 2026 als eigenes Asset |
Was nach der Erfassung kommt
Wer Lansweeper einsetzt, hat sich meist bewusst dafür entschieden. Die Erfassung ist gründlich, sie erkennt Geräte auch ohne Zugangsdaten und führt Treffer aus verschiedenen Quellen zu einem Datensatz zusammen. Daran gibt es wenig auszusetzen.
Die Frage ist, was Sie mit dem Ergebnis tun wollen.
Geräte ausgeben und dokumentieren.
Die QR-Codes von Lansweeper führen auf die Seite eines Geräts, eine Übergabe mit Unterschrift gibt es dort nicht. Weitergeben lassen sich Tabellen und Dashboard-Kacheln. Ein gestaltetes Dokument wie ein Notfallhandbuch entsteht daraus nicht.
Auswerten und Zugriffe verteilen.
Interaktive Dashboards, Netzwerkdiagramme, die API und die Eingrenzung, wer welche Geräte sieht, gibt es nur in der Cloud-Plattform. In der lokalen Variante sieht jeder, der Assets sehen darf, alle. Abfragen, die aufeinander aufbauen, nennt die Dokumentation für keine der beiden Varianten.
Hilfe bekommen.
Technischer Support läuft über ein Ticketportal. Ein Telefonat sieht Lansweeper nur im Enterprise-Plan vor, und dort nur bei schweren Störungen.
Lizenzgröße und Lizenzbilanz.
Kostenlos sind 100 Geräte, der kleinste bezahlte Plan beginnt bei 2.000, und ab dem 5. November 2026 zählt dabei jeder Monitor als eigenes Asset. Eine Lizenzbilanz nach den Regeln der Hersteller ist dort ein Zusatzprodukt eines Partners, buchbar ab dem Pro-Plan.
Zusammen ergeben diese Punkte ein Muster: Lansweeper ist auf die Erfassung hin gebaut. Was danach kommt, fehlt, liegt in der Cloud oder braucht einen größeren Plan.
Bei LOGINventory gehört das zur selben Anwendung und läuft auf Ihrem Server: Übergabe mit Unterschrift, Dashboards, Reporte und Dokumente, aufeinander aufbauende Abfragen mit Freigaben bis auf die einzelne Abfrage, Netzwerkplan und Schnittstellen. Den Support erreichen Sie über unsere Festnetznummer in München. Die Lizenzgröße wächst in Schritten von 25 Geräten. Und das Lizenzmanagement ist eine Edition des Produkts, kein Angebot eines Partners.
Dazu kommt eine Frage, die man beim Vergleichen leicht übersieht. Wer bei Lansweeper kostenlos startet, legt eine Cloud-Site an, und das Inventar liegt bei AWS. Eine rein lokale Installation gibt es weiterhin. Sie ist nur nicht der Weg, auf dem man zu Lansweeper kommt, und ihr fehlt ein Teil dessen, was die Plattform kann.
Bei LOGINventory liegt das Inventar in Ihrem Netz. Immer, und mit vollem Funktionsumfang.
- LOGINventoryLansweeper
- Übergabe mit Unterschriftfehlt
- Gestaltete Dokumente wie ein Notfallhandbuchfehlt
- Abfragen, die aufeinander aufbauenfehlt
- Eingrenzung, wer welche Geräte siehtnur in der Cloud
- Interaktive Dashboardsnur in der Cloud
- Netzwerkdiagrammenur in der Cloud
- APInur in der Cloud
- Support per Telefonnur Enterprise
- Lizenzbilanz nach HerstellerregelnPartnerprodukt ab Pro
- Lizenz in Schritten von 25 Gerätenab 2.000 Assets
Bei LOGINventory: alles in derselben Anwendung, auf Ihrem Server.
Geräteübergabe mit Unterschrift auf dem Handy
Auch Lansweeper erzeugt QR-Codes. In der lokalen Variante führen sie auf die Seite des Geräts in der Web-Konsole, und dort sehen Sie, was über das Gerät bekannt ist. Eine Übergabe an einen Mitarbeiter, mit Nutzungsbedingungen und Unterschrift, lässt sich damit nicht abwickeln.
Bei LOGINventory ist genau das der Zweck des Etiketts. Sie scannen es mit dem Handy, wählen die Empfängerin, lassen die Nutzungsbedingungen anzeigen und geben ihr das Gerät zur Unterschrift auf dem Display. Ladekabel und Tasche haken Sie als Tag mit ab. Der Eintrag im Lebenslauf des Geräts entsteht dabei, niemand trägt ihn hinterher nach.
Die Rücknahme geht genauso: Etikett scannen, Rücknahme wählen, fertig. Und jeder Mitarbeiter sieht im Browser selbst, welche Geräte auf ihn laufen und wann er wofür unterschrieben hat.
Vorlagen für die Etiketten gibt es für Notebooks, Monitore, Netzwerkgeräte und Kleinteile wie Headsets. Format und Angaben passen Sie an Ihre Wünsche an.
Wie das mit Headsets, Dockingstationen und Schlüsseln aussieht, zeigt die Seite Peripherie und Gegenstände. Die Einrichtung beschreibt das Handbuch.
Film abspielen: Geräteübergabe am Handy, 0:43, ohne Ton
Abfragen, Dashboards und Reporte: jedes für seinen Zweck
Was Lansweeper „Reports“ nennt, heißt bei LOGINventory Abfrage: eine Auswertung, deren Ergebnis eine Tabelle ist. In der Cloud-Plattform ersetzt Lansweeper sie durch Dashboards, eigene Reports laufen dort Ende 2026 aus. Weitergeben lassen sich laut Dokumentation Tabellen und Dashboard-Kacheln, als CSV, Excel oder Bild. Gestaltete Dokumente zum Ablegen oder Weitergeben nennt die Dokumentation nicht.
Bei LOGINventory gibt es das alles, getrennt nach Zweck, und Sie gestalten es selbst.
Abfragen
Abfragen sind zum Nachschlagen da. Jede Liste im LOGINventory-Baum ist eine Abfrage, von allen Geräten bis zu den Rechnern ohne aktuelles Update. Jede lässt sich anpassen, ohne SQL: Im Abfrage-Editor wählen Sie die Spalten aus allem, was erfasst wird, und setzen Filter. Haben Sie eine eigene Eigenschaft wie den Kaufpreis angelegt, ist sie dort eine Spalte wie jede andere. Wer nicht klicken mag, beschreibt in normaler Sprache, was er sehen will, und LIA baut die Abfrage.
Dashboards
Dashboards sind zum Arbeiten da. Die mitgelieferten passen Sie an, eigene bauen Sie im Editor per Drag & Drop aus Tabellen, Diagrammen und Filtern. Ein Klick auf einen Balken filtert auf Wunsch die übrigen Diagramme mit, per Drill-down geht es in die Details. Und ein Dashboard übernimmt den Filter der Abfrage, unter der es liegt: Unter der Abfrage für einen Standort zeigt dasselbe Dashboard nur die Geräte dieses Standorts. Das funktioniert in der Anwendung und in der Weboberfläche, beides auf Ihrem Server.
In der Lansweeper-Plattform stammen die Daten eines Dashboards aus vier Datensätzen, die sich laut Dokumentation nicht alle miteinander verknüpfen lassen. In der lokalen Variante sind eigene Widgets Programmierarbeit in ASPX und SQL.
- Garantie: Windows 11
- Garantie gültig168
- läuft bald ab31
- abgelaufen13
- Garantie: Windows 10
- Garantie gültig39
- läuft bald ab31
- abgelaufen48
- Garantie: Windows Server
- Garantie gültig29
- läuft bald ab10
- abgelaufen7
- Garantie: Linux
- Garantie gültig18
- läuft bald ab6
- abgelaufen4
Reporte
Reporte sind zum Weitergeben da: gestaltete Dokumente mit einem Zweck. Client- und Serverdokumentation, ein Switch mit allem, was daran hängt, die Zugriffsrechte eines Benutzers, das Übergabeprotokoll eines Geräts. Mit Ihrem Logo, als PDF.
Dynamische Dokumente
Dynamische Dokumente sind Fließtext wie in Word, in dem Inventardaten stehen: Management Summary, Betriebshandbuch, Notfallhandbuch nach der Vorlage des BSI, Nachweise zur DSGVO. Den Text schreiben Sie einmal. Die Daten darin sind bei jedem Öffnen aktuell.
Reporte und Dokumente passen Sie an oder legen sie neu an, die Felder ziehen Sie per Drag & Drop hinein. Ein Task legt sie auf Wunsch regelmäßig ab oder verschickt sie per Mail. Beispiele zeigt die Seite zur IT-Dokumentation.
| Modell | Dell PowerEdge R450 |
| Prozessoren | 2 × 10 Kerne |
| Seriennummer | 7XK2QH3 |
| \\SRV-FS01\Projekte | Projekte: Ändern |
| \\SRV-FS01\FiBu | Buchhaltung: Lesen |
Abfragen bauen aufeinander auf, und jeder sieht seinen Ausschnitt
Legen Sie eine Abfrage unter eine andere, filtert die obere sie vor. Unter der Abfrage für den Standort München zeigt die Softwareliste nur, was in München installiert ist, und die Liste der Rechner ohne aktuelles Update nur die Münchner. Dieselbe Struktur hängen Sie verknüpft unter Berlin und Hamburg. Was Sie in München ergänzen, steht dann auch dort.
An denselben Knoten hängen die Freigaben. Abfragen, Dashboards und Dokumente geben Sie für Benutzer oder Gruppen aus dem Active Directory frei, und alles darunter erbt den Filter. Je Knoten legen Sie fest, ob jemand nur sieht, Daten bearbeitet oder eigene Abfragen anlegt. Die Grenze kann ein Standort sein, eine Kostenstelle oder jedes andere Merkmal im Inventar. Legt der Verantwortliche darunter eigene Auswertungen oder ein Dokument an, gilt der Filter dort ebenso. Wie Sie Strukturen anlegen und freigeben, beschreibt das Handbuch in den Kapiteln Abfragen und Freigaben.
In der Lansweeper-Plattform stehen gespeicherte Ansichten nebeneinander, jede mit ihrem eigenen Filter, und man teilt sie mit einzelnen Konten oder mit allen. Dass eine Ansicht auf einer anderen aufbaut, nennt die Dokumentation nicht. Wer welche Geräte sieht, schränkt Lansweeper dort über feste Kriterien ein: Gerätetyp, Domäne, IP-Bereich, Standort oder Installation. In der lokalen Variante regeln Rollen nur, welche Funktionen jemand nutzen darf. Wer Assets sehen darf, sieht alle.
-
Standorte
-
Standort München Filter: Standort = München
Freigabe: Admins München
- Software Packages
- Ohne aktuelles Update
- Dashboard
- Standort Berlin verknüpft mit München Freigabe: Admins Berlin
- Standort Hamburg verknüpft mit München Freigabe: Admins Hamburg
-
Standort München Filter: Standort = München
Freigabe: Admins München
On-Premises oder Cloud: wo Ihr Inventar liegt
Viele unserer Kunden wollen ihr Inventar nicht bei einem US-Anbieter haben, auch nicht in einem Rechenzentrum in Europa.
Lansweeper beschreibt sich selbst als Cloud-SaaS. Wer kostenlos startet, legt eine Site an, und die Daten liegen laut Trust Center von Lansweeper bei Amazon Web Services, wahlweise in Europa oder in den USA. Eine rein lokale Installation (On-Premises) bietet Lansweeper weiterhin an. Ihr fehlen laut Vergleich des Herstellers unter anderem die API, die interaktiven Dashboards und die Netzwerkdiagramme. Wer seine Daten im Haus behalten will, muss bei Lansweeper also auf einen Teil des Produkts verzichten.
Dass der Speicherort in Europa allein nicht reicht, liegt am US CLOUD Act. Er verpflichtet US-Anbieter, Daten auf Anordnung herauszugeben, unabhängig davon, in welchem Land der Server steht. Microsoft Frankreich hat im Juni 2025 vor dem französischen Senat eingeräumt, das für Kundendaten nicht ausschließen zu können. Für andere US-Anbieter gilt dieselbe Rechtslage.
Ein Rechenzentrum in Europa allein hilft nicht: Der US CLOUD Act gilt unabhängig vom Standort des Servers.
LOGINventory installieren Sie im eigenen Netz, mit vollem Funktionsumfang. Die Datenbank verlässt Ihr Haus nicht, und keine Funktion setzt eine Cloud-Anbindung voraus.
Die einzige Ausnahme ist optional, und wir beschreiben sie offen: Wenn Sie den KI-Assistenten LIA nutzen, geht Ihre Frage an Azure OpenAI, den Sprachmodell-Dienst von Microsoft, dazu höchstens 25 Ergebniszeilen je Anfrage. Computernamen, Benutzernamen und Standorte werden vorher durch Platzhalter ersetzt und erst auf Ihrem Server wieder aufgelöst. Zahlen, Datumswerte und GUIDs bleiben stehen. Die Abfrage selbst läuft lokal. Wer das nicht möchte, schaltet LIA in den Einstellungen ab. Den Datenfluss im Einzelnen beschreibt das Handbuch.
NB-0412 → [Gerät 1], S. Berger → [Person 1], Hamburg → [Ort 1].
Zahlen, Datumswerte und GUIDs bleiben stehen.
Optional: Wer das nicht möchte, schaltet LIA in den Einstellungen ab.
Support, den Sie anrufen können
Technischen Support gibt es bei Lansweeper über ein Ticketportal. Wie schnell die erste Antwort kommen soll, hängt vom Plan ab: Bei mittleren und leichten Störungen und bei Fragen nennt Lansweeper auf seiner Support-Seite als Ziel im Starter-Plan 48 Support-Stunden, im Pro-Plan 24. Ein Telefonat ist nur im Enterprise-Plan vorgesehen, bei schweren Störungen und als vereinbarter Termin.
Wer die kostenlose Version nutzt, bekommt keinen technischen Support, sondern Wissensdatenbank, Schulungsunterlagen und die Community. Deren Forum ist derzeit schreibgeschützt, die Unterhaltung läuft auf Reddit weiter.
Bei uns rufen Sie an. Unter +49 89 4488870 erreichen Sie uns in München und sprechen mit jemandem, der Ihre Frage auf Deutsch beantwortet. Wenn es schneller geht, schauen wir per Fernwartung mit auf Ihren Bildschirm. Und wer uns schreibt, hat in aller Regel nach zwei Stunden eine erste Antwort. Support ist in LOGINventory360 und in der Wartung enthalten, und während der Testphase ist er ohnehin dabei. Alle Wege zu uns stehen auf der Seite Support.
- Ticket im Portal
- Ziel im Starter-Plan: 48 Support-Stunden
Pro-Plan: 24 Support-Stunden. Telefonat nur im Enterprise-Plan, bei schweren Störungen.
- Anruf: +49 89 4488870
- Antwort auf Deutsch
Schriftlich in aller Regel nach zwei Stunden, vertraglich 12 Stunden in der Servicezeit. Bei Bedarf per Fernwartung.
Was als Asset zählt
Ab dem 5. November 2026 zählt Lansweeper jeden Monitor als eigenes Asset, so wie einen Rechner oder einen Server. Bisher galt das nur für Monitore mit erweiterten Display-Daten. Wer die Monitore nicht mitzählen lassen will, schließt sie laut Lansweeper aus dem Inventar aus.
Ein Beispiel. 1.500 Arbeitsplätze mit je zwei Monitoren, dazu 500 weitere Geräte: Server, virtuelle Maschinen, Switches und Drucker.
Bei Lansweeper sind das 5.000 Assets, davon 3.000 Monitore. Der kleinste bezahlte Plan endet bei 2.000, für diesen Bestand braucht es dort den Pro-Plan.
Bei LOGINventory sind es 2.000. Ein Monitor gehört zum Rechner, an dem er hängt, und braucht keine eigene Lizenz. Sie sehen trotzdem, welche Monitore wo angeschlossen sind, mit Modell und Seriennummer, und die Client-Dokumentation führt sie mit auf.
Wollen Sie einzelne Monitore als eigene Objekte verwalten, etwa weil Sie sie fürs Homeoffice ausgeben und quittieren lassen, legen Sie sie direkt aus den Monitor-Daten des Rechners als Peripheriegerät an. Dafür gibt es eine eigene Lizenzklasse, die Add-on-Assets, zu rund einem Viertel des Preises eines normalen Assets. Welche Monitore das sind, entscheiden Sie selbst.
Ein Netzwerkplan, der bleibt
Lansweeper zeigt Netzwerkdiagramme in der Cloud-Plattform, und die Zuordnung, welches Gerät an welchem Switch-Port hängt, beherrscht das Produkt gut. Für die Dokumentation eines Netzes fehlt den Diagrammen aber einiges.
Sie werden laut Hersteller von Hand erzeugt, bevor man sie ansehen kann. Wer Objekte an eine andere Stelle zieht, verliert diese Anordnung beim nächsten Neuladen. Eigene Formen oder Beschriftungen nennt die Dokumentation nicht. Exportiert wird als Bild. Und in der lokalen Variante gibt es die Diagramme gar nicht.
Der Netzwerkplan in LOGINventory entsteht aus den ausgelesenen MAC-Tabellen der Switches und läuft auf Ihrem Server. Die Anordnung wird gespeichert, für jeden Standort oder jedes Stockwerk ein eigener Plan. Sie legen einen Raumplan in den Hintergrund, beschriften Geräte mit Werten aus dem Inventar und ergänzen eigene Formen und Verbindungen. Beim Öffnen gleicht der Plan sich mit dem aktuellen Stand ab: Neue Verbindungen sind grün markiert, geänderte gestrichelt, und Geräte ohne Verbindung sind orange umrandet. Als PDF geht er an jeden, der ihn braucht.
Lizenzbedarf, der sich aus der Hardware ergibt
Wer virtuelle Windows Server betreibt, lizenziert nach den Prozessorkernen des Hosts, nicht nach Installationen. Mindestens acht Kerne je Prozessor, mindestens sechzehn je Host, und in der Standard Edition deckt ein vollständiger Lizenzsatz zwei virtuelle Maschinen ab.
Ein Beispiel. Ein Host mit zwei Prozessoren zu je zehn Kernen, darauf sechs virtuelle Windows Server Standard. Gezählt sind das sechs Installationen. Gebraucht werden sechzig Kernlizenzen: zwanzig je Lizenzsatz, drei Sätze für sechs VMs.
LOGINventory rechnet das aus den erfassten Daten. Prozessoren und Kerne des Hosts stehen im Inventar, die Zuordnung der VMs zum Host ebenfalls, Mindestwerte und der Unterschied zwischen Standard und Datacenter sind hinterlegt. Kommt eine VM dazu oder ändert sich die Hardware, ändert sich der Bedarf mit.
Lansweeper kann gekaufte Lizenzen gegen Installationen zählen. Die Lizenzlogik der Hersteller steckt dort im Zusatzprodukt des Partners. Wer sie haben will, braucht zuerst den Pro- oder Enterprise-Plan und bucht sie dann je Asset dazu. Bei uns ist es die SAM-Edition derselben Anwendung, und der Wechsel dorthin geht jederzeit ohne Preisnachteil. Mehr dazu auf der Seite zum Lizenzmanagement.
LOGINventory und Lansweeper im Vergleich
| Merkmal | LOGINventory | Lansweeper |
|---|---|---|
| Agentenlose Erfassung | ja | ja |
| Zuordnung von Geräten zu Switch-Ports | ja | ja |
| Automatischer Garantieabruf beim Hersteller | ja | ja |
| Geräte aus Intune und anderen MDM-Systemen übernehmen | ja | ja |
| Netzwerk-, OT- und Cloud-Geräte in einer gemeinsamen Datenbank | ja | ja |
| Geräteübergabe mit Unterschrift auf dem Handy | ja | nein |
| Gestaltete Reporte und Dokumente als PDF, etwa Serverdokumentation oder Notfallhandbuch | ja | Export von Tabellen und Dashboard-Kacheln |
| Abfragen bauen aufeinander auf, die obere filtert alle darunter vor | ja, beliebig tief | gespeicherte Ansichten stehen nebeneinander |
| Dashboards selbst bauen und anpassen | ja, auch lokal | interaktiv nur in der Cloud, aus vier Datensätzen |
| Sichtbare Geräte je Benutzer oder Gruppe per Abfrage eingrenzen | ja, nach jedem Merkmal im Inventar | in der Cloud nach festen Kriterien, lokal gar nicht |
| Support per Telefon | ja, in München, auf Deutsch | Ticketportal, Telefonat nur im Enterprise-Plan bei schweren Störungen |
| Zugesagte Antwortzeit auf Anfragen | 12 Stunden in der Servicezeit, vertraglich | Ziel je nach Plan 12 bis 48 Support-Stunden, ohne Zusage |
| Netzwerkplan mit gespeicherter Anordnung und eigenen Elementen | ja | Diagramme nur in der Cloud, Anordnung wird nicht gespeichert |
| Export des Netzwerkplans als PDF | ja | Export als Bild |
| REST-API, lesend und schreibend | ja, in jeder Edition | nur in der Cloud, vollständig erst im Enterprise-Plan |
| KI-Assistent für Fragen in normaler Sprache | ja, auch bei lokaler Installation, kann Einträge anlegen | nur in der Cloud, nur lesend |
| Voller Funktionsumfang bei Betrieb im eigenen Netz | ja | lokale Variante ohne API, interaktive Dashboards, Diagramme und KI-Chat |
| Lizenzgröße | in Schritten von 25 Geräten | kleinster bezahlter Plan mit 2.000 Assets |
| Angeschlossene Bildschirme ohne eigene Lizenz | ja | zählen ab dem 5. November 2026 als eigenes Asset |
| Monitore und Zubehör als eigene Objekte verwalten | als Add-on-Asset zu rund einem Viertel des Asset-Preises | volles Asset |
| Ausgemusterte Geräte samt Historie aufbewahren, ohne Lizenz | ja, im Archiv bis zur Lizenzgröße | zählen weiter, bis sie gelöscht sind |
| Testphase | 30 Tage | 14 Tage |
| Lizenzbilanz nach den Regeln der Hersteller | ja, SAM-Edition | Zusatzprodukt eines Partners, ab Pro, je Asset |
| Kernlizenzbedarf virtueller Server aus der Host-Hardware | ja | Grundmodul zählt Installationen |
| Betrieb ohne eigene Installation | nein | ja, als Cloud-Plattform |
| Kostenlose Nutzung bis 100 Geräte | nein | ja |
| Hersteller und Modell unbekannter Geräte per Fingerprinting erkennen | nein | ja |
● ja · ◐ teilweise · ○ nein
Wann Lansweeper die bessere Wahl ist
In einigen Fällen passt Lansweeper besser.
- Sie wollen nichts selbst betreiben. Lansweeper läuft als Cloud-Plattform. LOGINventory braucht einen Windows-Rechner in Ihrem Netz.
- Sie haben weniger als 100 Geräte. Bis dahin ist Lansweeper dauerhaft kostenlos.
- Sie verwalten mehrere tausend Assets und brauchen vor allem die Anbindung an Security-Werkzeuge, ITSM und CMDB.
Wann Sie mit LOGINventory besser fahren
- Ihr Inventar muss im eigenen Netz bleiben, und zwar ohne dass Sie dafür auf Funktionen verzichten.
- Sie geben Geräte aus und lassen sie quittieren. Etikett scannen, Unterschrift auf dem Handy, der Eintrag im Lebenslauf des Geräts entsteht dabei.
- Sie wollen Dashboards nach Ihren Fragen bauen und Dokumente weitergeben. Serverdokumentation, Notfallhandbuch, Übergabeprotokoll, als PDF und mit aktuellen Daten.
- Sie wollen je Rolle festlegen, wer welche Daten sieht und wer sie bearbeiten darf. Abgegrenzt nach Standort, Abteilung oder jedem anderen Merkmal im Inventar. Wer darf, baut in seinem Ausschnitt eigene Auswertungen.
- Sie wollen anrufen können, wenn es klemmt. Auf Deutsch, ohne Enterprise-Plan und mit vertraglich zugesagter Antwortzeit.
- Sie liegen zwischen 100 und 2.000 Geräten und wollen für Ihren Bestand zahlen, nicht für ein Paket.
- Sie brauchen einen Netzwerkplan als Dokumentation. Gespeichert, beschriftet, mit eigenen Elementen und als PDF weitergebbar.
- Sie wollen einen KI-Assistenten, der auch bei lokaler Installation funktioniert. Er beantwortet Fragen und legt auf Wunsch Einträge an.
- Sie brauchen eine Lizenzbilanz, die stimmt. Nach den Regeln der Hersteller, bis zum Kernbedarf virtueller Server, ohne Zusatzprodukt.
Alternative zu Lansweeper: die häufigsten Fragen
Gibt es Lansweeper noch als lokale Installation (On-Premises)?
Ja, Lansweeper führt die lokale Variante weiter. API, interaktive Dashboards, Netzwerkdiagramme und den KI-Chat gibt es laut Hersteller aber nur in der Cloud-Plattform. Wer lokal bleibt, bleibt beim bisherigen Umfang. Wer in die Plattform wechselt, legt eine Site in einer Region an, die sich später nicht mehr ändern lässt.
Wo liegen die Daten bei Lansweeper und wo bei LOGINventory?
Wer Lansweeper kostenlos startet, legt eine Cloud-Site an. Die Daten liegen dann bei Amazon Web Services, wahlweise in Europa oder in den USA. Eine rein lokale Installation gibt es weiterhin, ihr fehlen laut Hersteller aber unter anderem die API und die interaktiven Dashboards. LOGINventory installieren Sie im eigenen Netz, die Datenbank verlässt Ihr Haus nicht. Die einzige Ausnahme ist optional: Der KI-Assistent LIA sendet Ihre Frage und höchstens 25 Ergebniszeilen an Azure OpenAI. Computernamen, Benutzernamen und Standorte ersetzt LOGINventory vorher durch Platzhalter. Wer das nicht möchte, schaltet LIA in den Einstellungen ab.
Wir haben 150 Geräte. Ist Lansweeper nicht günstiger?
Bis 100 Geräte ist Lansweeper kostenlos. Ab dem 101. Gerät beginnt laut Preisseite von Lansweeper der kleinste bezahlte Plan, und der enthält 2.000 Assets. LOGINventory lizenziert in Schritten von 25 Geräten. Was das für Ihren Bestand bedeutet, zeigt der Rechner auf unserer Preisseite.
Zählen LOGINventory und Lansweeper dieselben Geräte?
Nicht ganz. Bei LOGINventory braucht jedes erfolgreich inventarisierte Gerät eine Lizenz. Bildschirme, Tastatur und Software gehören zum Rechner und zählen nicht extra. Ausgemusterte Geräte verschieben Sie ins Archiv. Dort behalten sie ihre Historie und belegen keine Lizenz. Archivieren können Sie so viele Geräte, wie Ihre Lizenz groß ist.
Bei Lansweeper zählt ab dem 5. November 2026 jeder Monitor als eigenes Asset, bisher nur Monitore mit erweiterten Display-Daten. Ausgemusterte Assets zählen weiter, bis man sie löscht. Und Löschen lässt sich laut Hersteller nur über ein Datenbank-Backup rückgängig machen.
Brauchen wir für LOGINventory einen eigenen Server?
Sie brauchen ein Windows-System in Ihrem Netz. Das kann Windows 10 oder 11 sein, für den Produktivbetrieb empfehlen wir einen Windows Server, häufig als virtuelle Maschine. Das Setup bringt SQL Server Express mit, der für Umgebungen bis etwa 1.000 Assets reicht. Darüber empfehlen wir einen vollwertigen SQL Server. Dafür bleibt die Datenbank bei Ihnen. Die genauen Systemvoraussetzungen stehen im Handbuch.
Lassen sich unsere Daten aus Lansweeper übernehmen?
Was aus dem Netz kommt, erfasst LOGINventory beim ersten Scan neu. Zu übernehmen sind die Angaben, die kein Scan liefert: Anschaffungsdaten, Kostenstellen, Vertragsnummern, Zuordnungen. Dafür gibt es den CSV-Import und die REST-API. Einen fertigen Importer für Lansweeper haben wir nicht.
Sie vergleichen auch mit Docusnap? Dafür gibt es eine eigene Gegenüberstellung von LOGINventory und Docusnap.
Probieren Sie es in Ihrem Netz aus
Am schnellsten entscheiden Sie die Frage, wenn Sie LOGINventory neben Ihrer bestehenden Lösung laufen lassen.
Die Testlizenz gilt für Ihren gesamten Bestand.
30 Tage, volle Netzwerkgröße, voller Funktionsumfang.
Testlizenz anfordern →15 Minuten. Mit einem Techniker.
Sie schildern Ihre Umgebung: Größe, Standorte, was Sie lösen wollen. Wir sagen Ihnen, ob LOGINventory dafür das richtige Werkzeug ist.
Termin vereinbaren →