In diesem Artikel beschreiben wir, wie Sie mit LOGINventory Geräte in Ihrem Netzwerk finden, die von der kritischen Sicherheitslücke log4j im Java-Logging betroffen sind. Da LOGINventory selbst keine Java-Komponenten verwendet, ist LOGINventory selbst nicht von der Sicherheitslücke betroffen.
Programme, die von der Lücke betroffen sind, verwenden die Komponenten, die „Log4j*.jar“ im Dateinamen tragen oder haben Log4j in eine andere Bibliothek gelinkt, bzw. Log4j befindet sich in einem anderen Archiv.
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Log4j-Dateien mit LOGINventory finden
Bei der Erfassung Ihrer Windows-Geräte können Sie die File-Suche verwenden, um auf den Geräten nach Dateien zu suchen. Falls Sie den Remote-Scanner für das agentenlose Scannen Ihres Netzwerks nutzen, können Sie im Remote-Scanner selbst im Reiter „File-Suche“ eine entsprechende Suchbedingung auf log4j*.jar hinzufügen – vergessen Sie nicht den Haken bei „rekursiv“ zu setzen:

Falls Sie zur Erfassung nicht den agentenlosen Scan, sondern die LOGINfo.exe oder den Offline-Agenten verwenden, muss die Anpassung der File-Suche in der LOGINfo.script-Datei geschehen. Fügen Sie dazu folgende Zeilen Code in die Datei hinzu (diese befindet sich im Datenverzeichnis des LOGINventory-Rechners (standardmäßig: C:UsersPublicDocumentsLOGINLOGINventory 9Data)):
!FindFilesRec "log4j*.jar"
Beim Ausführen der LOGINfo.exe werden automatisch die Anpassungen hier beachtet, Sie müssen also nichts weiter tun.
Wird hingegen der Offline-Agent verwendet, muss den Agenten die aktualisierte Version der LOGINfo.script-Datei zur Verfügung gestellt werden – damit diese Geräte beim nächsten Scan sich selbst durchsuchen. Verwenden Sie dazu im Offline-Agent-Wizard den Button „Loginfo_script.zip für Selbstupdate erstellen„, siehe Handbuch. Das Update des Agenten kann dann bis zu 24h dauern, danach sollten Sie auch von den Geräten mit Offline-Agent die Informationen zu den gefunden Dateien erhalten.
Log4j-Informationen in LOGINventory auswerten
Nachdem die Anpassungen vorgenommen wurden und die Erfassung erneut ausgeführt wurde, können Sie die gefundenen Daten in der Abfrage „Konfiguration -> Abfrage-Listen -> Files“ finden. Dort sehen Sie dann auf welchem Gerät, welche Dateien mit dem entsprechenden Namensmuster gefunden wurden.

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Die hier gezeigte Abfrage ist ein Beispiel für kontinuierliches Schwachstellenmanagement mit LOGINventory: CVE-Abgleich über das gesamte Inventar, ohne zusätzlichen Scanner.