LOGINventory Funktionen auf einen Blick

Einsatzszenarien von Webinterface, Offline-Agent, LOGINuse und Co

Welche Funktionalitäten eignen sich wofür? Wie greift man am besten von anderen Rechnern auf die LOGINventory-Datenbank zu? Wie kann die Software-Nutzung ermittelt werden? Dieser Artikel stellt die wichtigsten Funktionen von LOGINventory vor, erläutert die Einsatzszenarien und erklärt, wie die Funktionen verwendet werden.

Klassischerweise wird LOGINventory nach dem Download von unserer Homepage auf zunächst einem Rechner installiert. In der Konfiguration wird dann festgelegt, in welcher Datenbank (SQL Server, Oracle Database oder LOGINventory Datenbank) die erfassten Daten abgelegt werden sollen. Genauere Erläuterungen zum generellen Zusammenspiel und den Einsatzmöglichkeiten finden sich in diesem Blogeintrag. Um den Zugriff von anderen Rechnern zu ermöglichen, bieten sich verschiedene Möglichkeiten. Neben der Komplettinstallation von LOGINventory auf dem anderen Rechner existieren auch zwei Möglichkeiten, die keine Installation erfordern:

Portables LOGINventory Management Center (LMC)

Einsatzszenario:

  • Voll-Zugriff von Windows-Rechnern auf das LOGINventory Management Center ohne Installation und Konfiguration
  • Starten des LMC von Netzwerkshares
  • Starten des LMC von einem USB-Stick
  • Erstellen von Abfragen, Hinzufügen von neuen Einträgen und eigenen Eigenschaften

Einrichtung und Verwendung:

  • Nach Installation von LOGINventory und Einrichten der Datenbank auf einem Rechner kann über die Konfiguration ein portables LMC erstellt werden
  • Basierend auf der aktuellen Installation und Konfiguration werden Dateien in einen Ordner kopiert, der über das Netzwerk freigegeben werden kann oder auf USB-Sticks kopiert wird
  • Starten der LOGINventory.exe zum Aufruf des LMC
  • Die Erfassung von Daten kann nicht über das Portable LMC gesteuert werden
  • Genauere Installationshinweise finden sich in Kapitel 5.6 des Administrator-Handbuchs

Webinterface

Einsatzszenario:

  • Nur Lese-Zugriff von beliebigen Rechnern (auch Linux und Mac)
  • Schneller, einfacher Zugriff auf Informationen von LOGINventory ohne Installation
  • Filterung der Ansicht, Export und Druck
  • Keine eigenen Abfragen erstellen
  • Gezieltes Anzeigen von Rechnerdetails über URL (?pcuid="RechnerName")

Einrichtung und Verwendung:

  • Automatische Erstellung des Webinterface über die Konfiguration
  • Aufruf über einen Webbrowser
  • Genauere Installationshinweise finden sich in Kapitel 5.8 des Administrator-Handbuchs

 

Zur Datenerfassung selbst, also dem Eintragen von Daten über das Netzwerk, Hardware und Software, bietet LOGINventory auch verschiedene Methoden:

LOGINquiry

Einsatzszenario:

  • Agentenloser Scan des Netzwerks
  • Erfassung von installierter Hardware und Software auf Windows, Linux und MacOS
  • Erfassung von Daten von Druckern, Routern, Switches, Exchange-Organisation, vSphere, Xen und ActiveDirectory
  • Zeitgesteuerter oder Ereignisgesteuerter Scan

Einrichtung und Verwendung:

  • Standardkomponente zur Datenerfassung
  • Administrative Rechte werden für den Zugriff auf die Remote-Rechner benötigt
  • Keine Firewall darf die Kommunikation verhindern
  • Nach der Installation von LOGINventory können in LOGINquiry Scan-Accounts hinterlegt werden
  • Starten von Jobs und Aufgabenplanung
  • Detaillierte Erläuterungen sind im dazugehörigen Blogeintrag als auch in Kapitel 6.1 des Administrator-Handbuchs zu finden

LOGINfo

Einsatzszenario:

  • Ermöglichen der Datenerfassung von Windows-Rechnern auch ohne administrative Rechte und bei vorhandener Firewall
  • Aufruf innerhalb eines Logon-Skripts
  • Manuelles Erfassen mittels USB-Stick
  • Ideal zur Ergänzung der LOGINquiry-Daten

Einrichtung und Verwendung:

  • LOGINfo.exe scannt den PC lokal
  • Aufruf mittels Logon-Skript aus einem Netzwerk-Share auf dem LOGINventory-Rechner
  • Abspeichern der Scan-Daten in diesem Netzwerk-Share
  • Mehr Informationen in diesem Blog-Beitrag und in Kapitel 6.2 des Administrator-Handbuchs

Offline Agent

Einsatzszenario:

  • Agentenbasierte Erfassung von Windows-Rechnern, die sich selten oder nie im LAN befinden (z.B. Laptops oder Rechner in der DMZ)
  • Selbstständiger Scan des Rechners
  • Übermittlung der Daten an LOGINventory über http, https oder Fileservice erfolgt automatisch bei bestehender Verbindung

Einrichtung und Verwendung:

  • Auf dem Rechner, auf dem LOGINventory installiert wird, kann über die Konfiguration eine MSI-Datei erstellt werden
  • Diese wird auf den betroffenen Geräten installiert, bzw. verteilt von einem AIP aus
  • Daten werden dann automatisch bei bestehender Netzwerkverbindung an LOGINventory übertragen
  • Der Offline Agent kann sich selbst updaten ohne neues Rollout zu erfordern
  • Mehr Informationen befinden sich in Kapitel 6.3 des Administrator-Handbuchs

LOGINject

Einsatzszenario:

  • Manuelles Anlegen von Geräten, die nicht automatisch erfasst werden können (z.B. Beamer oder Büroinventar)
  • Anlegen von Geräten, die sich noch im Zulauf befinden

Einrichtung und Verwendung:

  • Aufruf über Extras im LOGINventory Management Center
  • Mehr Informationen in Kapitel 5.1 des Benutzer-Handbuchs

LOGINuse

Einsatzszenario:

  • Erfassung, welche Programme auf Windows-Geräten tatsächlich benutzt werden
  • Erkennen, wie viele Lizenzen insbesondere von teurer Software (z.B. Adobe Creative Suite) tatsächlich benötigt werden
  • Aufdecken von enormen Einsparpotentialen möglich (Einsparung von unbenutzten Software-Lizenzen)
  • Anlegen von zuverlässigen Nutzungsstatistiken
  • Einhalten von Datenschutzbestimmungen

Einrichtung und Verwendung:

  • Die LOGINuse.msi befindet sich im Ordner %ProgramFiles%\LOGIN\LOGINventory7\LOGINuse auf dem System, auf dem LOGINventory installiert wurde
  • Diese MSI-Datei muss in einen AIP kopiert werden um sie zu verteilen
  • Die gesammelten Benutzungsdaten werden dann bei der Erfassung des Rechners (per LOGINquiry, Offline-Agent oder LOGINfo) an LOGINventory übertragen
  • Eine genaue Beschreibung, wie die Software-Nutzung gezählt wird, sowie weitere Informationen befinden sich in Kapitel 6.5. des Administrator-Handbuchs und im zugehörigen Blogeintrag

LOGINventory Powershell

Einsatzszenario:

  • Automatisieren von LOGINventory-Prozessen
  • Script-basierter Zugriff bzw. Export auf Daten von LOGINventory
  • Script-basiertes Einfügen von Daten in LOGINventory (z.B. Inventarnummer)
  • Anbindung an andere Software

Einrichtung und Verwendung:

  • Aufruf über Extras im LOGINventory Management Center oder über das Startmenü
  • Viele mitgelieferte Beispiele und genauere Erläuterungen befinden sich in Kapitel 8 des Benutzer-Handbuchs

LOGINsert

Einsatzszenario:

  • LOGINsert ist ein Dienst, der das Datenverzeichnis überwacht und neue Inventarisierungsdaten (.inv-Dateien) verarbeitet bzw. in die Datenbank einträgt

Einrichtung und Verwendung:

  • LOGINsert wird standardmäßig mit LOGINventory installiert
  • Grundsätzlich sind keine weiteren Einstellungen notwendig, können jedoch bei Bedarf vorgenommen werden
  • LOGINsert ist als Icon in der Taskleiste verfügbar

Falls Sie weitere Fragen haben oder weitere Erläuterungen zu einem Thema wünschen, kommentieren Sie gerne unter diesem Beitrag oder wenden Sie sich direkt an unseren Support!

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