Erfassung verschiedener Gerätetypen mit LOGINquiry

Welche Einstellungen müssen vorgenommen werden um Window, Linux, Mac, AD, XenServer, etc. zu erfassen?

Heute sehen Sie, welche Einstellungen im Scantool LOGINquiry vorgenommen werden müssen, um die verschiedenen Gerätetypen zu erfassen.

Wie bereits im Blogeintrag über die Arbeitsweise von LOGINventory beschrieben, ist die Erfassung von Daten u.a. mit LOGINquiry, per Logon-Script oder mittels Offline-Agent möglich. Zur einfachen, schnellen, agentenlosen Erfassung eignet sich aber insbesondere LOGINquiry. Hiermit können Windows, Linux, Mac, Drucker, Router, Switches, Virtuelle Infrastrukturen (Hyper-V, ESX, Xen) erfasst und die Exchange Organisation (Server, Mailboxen, Datenbanken, mobile Geräte) als auch das Active Directory (Benutzer- und Computer Konten, Gruppenmitgliedschaften) ausgelesen werden.

LOGINquiry benötigt zur Erfassung Inventarisierungs-Definitionen für die zu scannenden Geräte, als auch die nötigen Zugangsdaten, um auf diese Geräte zugreifen und Informationen auslesen zu können. Diese Zugangsdaten werden in LOGINquiry in den Benutzerkonten hinterlegt. Wenn LOGINquiry das erste Mal gestartet wird, erscheint auch direkt das Benutzerkonto "Scan Account", in dem Benutzername und Passwort hinterlegt werden sollten.

Eingabe eines administrativen Benutzerkontos

Da es in Windows leider keine „ReadOnly-Admins“ gibt, muss dazu immer ein Account verwendet werden, der auf den zu erfassenden Rechnern lokale Administrator-Rechte hat. Dies ist z.B. bei einem Domain Admin der Fall.

Des Weiteren ist standardmäßig das Benutzerkonto "Snmp Communities" vorhanden, in dem bereits die Community "public" hinterlegt ist, mit der Geräte, die SNMP v1 verwenden, wie die meisten Drucker, abgefragt werden können. Hier können natürlich noch weitere Communities hinterlegt werden.

Außerdem können noch beliebig viele weitere Benutzerkonten zum Scannen hinterlegt werden, darunter z.B. weitere Administrator-Accounts, NetSNMP Credentials und SSH Credentials, mit denen u.a. Linux- oder Mac-Geräte erfasst werden können. Um z.B. Router und Switches über das SNMP v3 Protokoll zu erfassen, ist eine Installation von zusätzlichen Net-SNMP Komponenten erforderlich. Diese sind auch im LOGINventory Online Installer enthalten. In Kapitel 12 des Administrator Handbuchs wird detailliert beschrieben, welche Schritte zur Konfiguration notwendig sind.

Wenn die benötigten Benutzerkonten hinterlegt wurden, können im nächsten Schritt die Definitionen angepasst, neu angelegt und schließlich mit den Benutzerkonten verknüpft werden. Damit benutzen die Definitionen beim Scannen die richtigen, zuvor hinterlegten Zugangsdaten um die gewünschten Geräte zu erfassen zu können. Mit der Definition "Assetinventory" vom Typ "Asset Inventarisierung" kann dann z.B. festgelegt werden, in welchem IP-Adressbereich nach Geräten gesucht werden soll. Standardmäßig ist das Subnetz eingestellt, in dem sich der Rechner, auf dem LOGINquiry läuft, befindet. Um schnell zu ersten Ergebnissen bei der Erfassung zu kommen, kann noch kurz überprüft werden, ob die passenden Benutzerkonten hinterlegt sind, und dann der Scan gestartet werden.

Asset Inventory starten

Im Job Monitor sieht man dann den Fortschritt des Scans und alle erfolgreich gescannten Geräte werden im LOGINventory Management Center für Auswertungen verfügbar. Falls es im Job Monitor zu Fehlern kommt, liegt das vermutlich daran, dass nicht die nötigen Benutzerkonten hinterlegt waren, bzw. die verwendeten Konten nicht die Rechte besitzen, um die Geräte zu erfassen.

Um weitere Quellen zu scannen, können zusätzliche Definitionen angelegt werden. So lässt sich z.B. beim Verwenden des Active Directory als Quelle zwischen "Organisational Units" und "Sites and Subnets" unterscheiden. Falls bestimmte Geräte von der Inventarisierung ausgeschlossen werden sollen, lässt sich eine Definition vom Typ "Ausschluss von Inventarisierung" anlegen. Hier können dann entweder ein IP-Bereich oder bestimmte IP Adressen (bei Liste von Elementen) ausgeschlossen werden.

Für die Inventarisierung von Microsoft Exchange Mailboxen und mobilen Geräten, XenApp und XenServer lassen sich ebenfalls eigene Definitionen anlegen. Für VMware ESXi und vCenter gibt es den Definitions-Typ „vSphere Inventarisierung“. Dieser benötigt allerdings zusätzliche PowerCLI v6.0 oder 6.3 auf dem LOGINventory Rechner installiert, welches Sie nur bei VMware direkt herunterladen können:
https://my.vmware.com/group/vmware/get-download?downloadGroup=PCLI600R3
https://my.vmware.com/group/vmware/get-download?downloadGroup=PCLI630R1

Weiterhin können Definitionen zu einen Job zusammengefasst werden, sodass sich diese gruppieren lassen. Außerdem können die Jobs mit Hilfe der Aufgabenplanung automatisiert werden, sodass diese regelmäßig oder wenn bestimmte Ereignisse eintreten, ausgeführt werden.

Aufgabenplanung von Jobs

Detaillierte Erläuterungen, welche Einstellungen an den Geräten vorgenommen werden müssen, damit sie erfasst werden können, können Sie folgendem Dokument, als auch dem Administrator Handbuch entnehmen.

Technische Anforderungen
 
Wünschen Sie weitere Erläuterungen zu einem bestimmten Thema bei der Erfassung? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen!

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